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Aktuelles

Die Dreikönigskapelle im Hospiz

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Foto: R. Klemke

An jedem 2. Mittwoch im Monat werden um 16.00 Uhr Andach- ten in der Dreikönigskapelle des Dreikönigshospizes, Lindenstra- ße 12 in Neubrandenburg gehalten.                                         Eingeladen sind vor allem Besucher des Hospizes, die Verwandte und Freunde begleitet haben, außerdem alle Kranken und Trauernden und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des stationären und ambulanten Hospizes. Ebenso herzlich sind alle eingeladen, die zum Gebet und Erinnern kommen möchten. Die erste Andacht am 9. Oktober 2013 wurde in der sehr gut gefüllten Kapelle  vom Vorsitzenden des Dreikönigsvereins geleitet. Weitere Personen des öffentlichen Lebens und auch Vereinsmitglieder haben sich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt.

Die nächste Andacht am 10.01.2018 wird Frau Antje Reich, Gemeindepädagogin St. Johannis, Neubrandenburg, leiten. Die Andacht am 14.02.2018 wird von Claudia Schneider, Projekt- managerin beim Nordkurier Neubrandenburg, geleitet werden.

Tradition: Dinkelbrot zu Ehren der Hl. Hildegard

Wie schon in den Jahren zuvor hat der Dreikönigsverein im Gedenken an Hildegard von Bingen am 15. September 2017 (ihr Gedenktag ist der 17. September) ca. 390 Dinkelbrote im Marktplatz Center und im Bethanien Center verkauft. Der Erlös – 975,00 Euro zuzüglich gespendeter Beträge - kommt allein dem Dreikönigshospiz zugute. Die Brote wurden in den Bäckereien Hatscher, Gesche, Kadatz, Israel und in den Mecklenburger Backstuben gebacken und von diesen Unternehmen gesponsert. Im Marktplatz Center boten u. a. Heike Albrecht, Manfred Dachner und Katrin Krabbe-Zimmermann die Brote an. Im Bethanien Center stellten sich u. a. Frau Klemke und Frau Dietrich zur Verfügung (siehe Foto).

2017 Hildegard

Foto: R. Klemke

Termine

Hotel Am Ring, Große Krauthöferstr. 1, 17033 Neubrandenburg
Beginn: 19.30 Uhr

 

 Gemeindeabend
Ort: Kath. Kirche St. Josef/St. Lukas, Heidmühlenstraße 9, 17033 Neubrandenburg, 19.30 Uhr

Die Referate werden angeboten vom Thomas-Morus-Bildungswerk Schwerin www.tmb-schwerin.de in Kooperation mit dem Dreikö- nigsverein Neubrandenburg e.V.

Pressemitteilungen

Benefizveranstaltung am 6. Januar 2018:

Friedhelm Ost wird als Ehrengast des Neubrandenburger Dreikönigsvereins erwartet

Neubrandenburg, 08.11.2017    Der Festredner für den Dreikönigstag am 6. Januar 2018 in Neubrandenburg steht fest: Friedhelm Ost hat zuge- sagt, die Festrede bei der Abendveranstaltung im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung (HKB) zu halten. Friedhelm Ost (geboren 1942) war beruflich als Fernsehjournalist und Politiker aktiv. 1985 wurde er unter Hel- mut Kohl Staatssekretär und Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. Als Regierungssprecher arbeitete er eng mit Kanzler Kohl beim Prozess der Wiedervereinigung mit. Ost war von 1990 bis 2002 Mit- glied des Bundestages.

„Ich freue mich, dass wir mit Friedhelm Ost einen sehr bodenständigen und ehrlichen Politiker begrüßen können, der an der Seite Helmut Kohls einen wesentlichen Beitrag zur Einheit Deutschlands und Europas geleistet hat“, sagte Rainer Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins. In seiner Festrede wird Friedhelm Ost sich unter anderem dem Thema der Europäischen Union widmen.

Die Festveranstaltung am 6. Januar 2018 findet zum dritten Mal im HKB statt. „Wir erwarten, dass der Abend mit unserem prominenten Ehrengast schnell ausverkauft sein wird“, sagte Prachtl. Weitere Ehrengäste haben ihr Kommen bereits fest zugesagt, unter anderem der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße, der stellvertretende Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, sowie der Oberbürgermeister von Neubran- denburg, Silvio Witt, und der Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, Heiko Kärger.

Seit 1992 lädt der Dreikönigsverein Neubrandenburg am 6. Januar zu einer Benefizveranstaltung ein. Der Erlös der Veranstaltung fließt in verschiedene wohltätige Projekte, insbesondere kommt er der ambulanten und stati- onären Hospizarbeit des Vereins zugute. Festredner waren bislang unter anderem Angela Merkel, Joachim Gauck, Michail Gorbatschow, Wolfgang Schäuble und im vergangenen Jahr der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach.

Die Einladungen für die Benefizveranstaltung werden Mitte November verschickt. Kartenbestellungen sind auch möglich über die Geschäftsstelle des Dreikönigsvereins: dreikoenigsverein@t-online.de bzw. Tel. 0395 / 581 830.

Seelsorge in schwierigen Verhältnissen

Siemerling-Preis 2018 geht an den Franziskanerbruder Gabriel

Neubrandenburg, 13.12.2017      Mit dem Siemerling-Preis 2018 wird auf Beschluss des Kuratoriums der Neubrandenburger Dreikönigsstiftung der Franziskanerbruder Gabriel Zörnig geehrt. Er gehört seit 26 Jahren dem Franziskanerorden an und hat seitdem in Berlin und in Mecklenburg-Vorpommern im Geiste des Heiligen Franziskus’ gearbeitet. Seit 2004 lebt Bruder Gabriel mit zwei weiteren Franziskanern in Waren. Der Ordens- bruder ist als Seelsorger in den Justizvollzugsanstalten Neubranden- burg, Neustrelitz und Bützow für die Gefangenen und die Mitarbeiter der JVA tätig.

Es freue ihn besonders, dass im Jubiläumsjahr des Siemerling-Preises – die Auszeichnung wird zum 25. Mal verliehen – ein Franziskaner geehrt wird, sagte Rainer Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins. „Bruder Gabriel hat über Jahre hinweg sein soziales, leidenschaftliches und humorvolles Engagement als Seelsorger bewiesen. Er vereinigt auf wunderbare Art und Weise die franziskanischen Tugenden von Demut und Nächstenliebe in sich.“

Bruder Gabriel möchte das Werk Jesus‘ fortsetzen, wie er vor einem Jahr in einem Zeitungsinterview sagte. Die Gemeinschaft der Franziskaner sei wichtig für ihn. Er wolle den Menschen helfen und das Evangelium, also die frohe Botschaft, verkünden. 

1994 wurde der Siemerling-Sozialpreis erstmals durch die Neubran- denburger Dreikönigsstiftung ausgeschrieben. Mit ihm werden Menschen geehrt, die sich im besonderen Maße um christlich-humanistische, kulturelle oder soziale Werte verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Ehrung wird durch die von dem Franziskanerpater Laurentius Englisch geschaffene Skulptur „Das Lamm im offenen Buch“ symbolisiert. Es handelt sich um den ersten Sozialpreis in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit dem Preis wird an die Neubrandenburger Familie Siemerling erinnert, die seit dem 18. Jahrhundert über mehrere Generationen als Ärzte, Apotheker, Kaufleute und Bankiers wirkte. Die Familienmitglieder setzten sich für die Förderung des städtischen Gemeinwesens, des wirtschaft- lichen Aufstiegs und des geistigen Lebens ein.

Zuletzt waren 2017 die beiden Rostockerinnen Elisabeth Lellbach (80 Jahre) sowie Dorothee Barndt (73) für ihr herausragendes ehrenamt- liches Engagement für die Schwachen der Gesellschaft ausgezeichnet. Weitere Preisträger waren unter anderem: Die Schweriner Publizistin und Historikerin Dr. Renate Krüger (2016), Dr. Heidrun Niemann aus Neu Tenze in der Mecklenburgischen Schweiz (2015), Karl Jens Brammann und Fred Freese aus Neubrandenburg (2014), Schwester Gratia Kukla, Missionsschwester vom heiligen Namen Mariens in Graal-Müritz (2013) sowie der Greifswalder Hinrich Kuessner (2011).

Der Siemerling-Preis 2018 wird Anfang kommenden Jahres übergeben.

letzte Aktualisierung dieser Seite durch Rudolf Klemke am 13.12.2017

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